Spielplätze

Spielplatz Theodor-Wolff-Park

Der Theodor-Wolff-Park steht unter Denkmalschutz. Für die Wiederherstellung des Parks standen 2016 Mittel aus dem Denkmalschutzprogramm zur Verfügung.

Im Auftrag der Stadtplanung sowie der Spielplatzplanung des Bezirkes führte das PROjekt Erlebnisräume in Kooperation mit dem Kinder- und Jugend-Beteiligungsbüro Friedrichshain-Kreuzberg (beide GSJ gGmbH) im März/ April 2015 daher fünf Planwerkstätten zur Beteiligung der Kinder und jüngeren Jugendlichen durch.

Expert-/innen waren 70 Kinder/ Jugendliche zwischen 4 und 15 Jahren der Galilei-Grundschule,  der Liebmann-Schule, der CITY-KiGä Wilhelmstraße und der KMAntenne.

Für den 23.4. nachmittags wurden Kinder, Jugendliche sowie erwachsene Anwohner-/innen zu einer Spielplatz-Planungsparty eingeladen. Hier konnten die Anwesenden die Ideen der Kinder und Jugendlichen gegendert punkten. Wünsche der Kinder, die auch von einigen Kindern bereits in der Diskussion von vorne herein als unrealisierbar eingeschätzt wurden, wurden dabei sichtbar und begründet aussortiert. Hier werteten 110 Kinder (je 55 Mädchen und  Jungen) sowie 32 Erwachsene.

Ergebnisse der Planwerkstätten

Der Spielplatz stellte eine planerische Herausforderung für die Kinder dar: zum einen ist er nicht sehr groß, zum anderen durch die Modulierung des Geländes sowie den Baumbestand und ein Kunstwerk bereits stark vorstrukturiert. Eine kleine Erweiterungsfläche wurde in der 1. Bürgerinfomations-veranstaltung am 19.03.2015 diskutiert und von den anwesenden Bürgern unter anderem auch 3 Kinder, dem Vertreter der Eigentümer des Hauses Wilhelmstr.7 und dem Amt positiv bewertet.

Die Kinder erhielten in den Planwerkstätten soweit möglich vorab einen kurzen Einblick in diese Voraussetzungen sowie einen Überblick über die Spielgeräte, die im nahegelegenen Besselpark geplant sind. Fast alle kennen und nutzen den jetzigen Spielplatz im Theodor-Wolff-Park und die meisten Beteiligten wohnen im unmittelbaren Umfeld. 

Planungsparty

 

Spielplatz-Sterne und Stolpersteine

Die Kinder der Galilei-Grundschule wie der Liebmann-Schule und der Kita hatten zuvor mit ihren Klassenlehrer/innen und Erzieher/innen den Spielplatz besucht und „Spielplatzsterne“ (Positives) und „Stolpersteine“ (Negatives) gesammelt.

So fanden die Kleinsten den Sand, die Kunst zum Beklettern (Wagen/ Tisch mit Vase), das Wipp Tier und die Schaukeln schön. Den Größeren gefiel meist, dass es 2 Schaukelsitze gibt und vor allem der Fußballplatz. Aber auch die große Picknickwiese und die Blumen erwähnten Jungen wie Mädchen als schön.

Allerdings liegen hier auch die größten „Stolpersteine“ in Form von „zu viel Hunde dort“ und deren Hinterlassenschaften sowie „Müll“ und „toten Raten“. Letztere wurden auf der Bürgerversammlung auch thematisiert. Anscheinend verfütterten Menschen aus falsch verstandener Tierliebe auf dem Kinderspielplatz Brot.

Das Grünflächenamt versprach am 19.03.2015, falls Kinder der Galilei-Grundschule, von denen ein Kind anwesend war, nette Hinweisschilder zum das Thema malen, diese am Spielplatz an zu bringen.

Schwierigkeiten gibt es unter den Kindern sowie zwischen Größeren und Kleineren wegen des geringen Angebotes an Spielgeräten.

Beim Kunstwerk „Wagen/ Tisch mit Vase“ gingen bei den Größeren die Meinungen auseinander: von „dreckig, Müllplatz, kann man nichts mit machen“ auf der einen und „ kann man beklettern“ auf der anderen Seite.

Die Modelle Auswahl

 

 

 

Galilei-Grundschule Büro AYJ/ Ahmad, Ihab, Jihad

 CITY-KiGä Wilhelmstr. 14a  Mehmet

 Offener Workshop in der KMAntenne Lara

 Liebmann-Schule Büro „Brasilia“/  Dominic, Ali, Emre

Planung des Amtes

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Durchführung von Planwerkstätten, Workshops und „Planungspartys“

Planung, Materialbeschaffung und Koordination kleinerer Bauprojekte mit Eltern-Kind- und/ oder Beteiligung Jugendlicher, junger Erwachsener